IQ ANERKENNUNGS- UND QUALIFIZIERUNGSBERATUNG WIEDER AN ALLEN BERATUNGSSTANDORTEN IN PRÄSENZ MÖGLICH

Osterode. Die Bildungsgenossenschaft Südniedersachsen eG (BIGS) berät und begleitet im Rahmen des IQ Netzwerkes Niedersachsen Menschen mit ausländischen Berufs- und Bildungsabschlüssen im beruflichen Anerkennungsverfahren. Die Beratung ist freiwillig, vertraulich und kostenfrei. Ab sofort sind wieder Beratungsgespräche in Präsenz möglich.

„Zusätzlich zu unseren Beratungsstellen in Göttingen, Goslar und Northeim können wir nun auch in Osterode wieder persönliche Termine anbieten“, berichtet Michaela Czulak von der IQ Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung bei der BIGS. Im Rahmen der Corona-Pandemie habe sich zwar gezeigt, dass die telefonische und virtuelle Beratung gut funktioniere, aber das persönliche Gespräch sei immer noch der effektivere Weg, um die Menschen im Anerkennungsverfahren zu unterstützen. Das werde mit Blick auf die große Zahl der geflüchteten Menschen aus der Ukraine umso wichtiger, die jetzt verstärkt in den Beratungsstellen Unterstützung suchen. Dennoch setzen wir weiterhin auch auf die inzwischen bewährten telefonischen und digitalen Beratungsformen, kündigt Czulak an.

Die IQ Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung der BIGS für Menschen mit ausländischen Berufs- und Bildungsabschlüssen findet ab dem 18.05.2022 einmal pro Monat mittwochs in der Volkshochschule Neustädter Tor 1-3, 37520 Osterode am Harz statt. Die Beratung ist freiwillig und vertraulich sowie kostenfrei und unabhängig von Herkunft und Aufenthaltsstatus der Ratsuchenden.

Ansprechpartner für die Beratung in Osterode:

Herr Civar Akad
IQ Netzwerk Niedersachsen
Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung
Mail: c.akad@bildungsgenossenschaft.de
Telefon: 0151-74395278

Handlungsstrategien gegen Rechtsextremismus in Kommunen

Eine Fachveranstaltung für Kommunalpolitiker*innen, Verwaltungsmitarbeiter*innen und Aktive der Zivilgesellschaft im Landkreis Göttingen

Das Fachforum Rechtsextremismusprävention im Landkreis Göttingen organisiert, in Kooperation mit Rock for Tolerance e.V. und dem Jugendring Harzland e.V., zwei inhaltsgleiche Informations- und Fachveranstaltungen zum Thema Handlungsstrategien gegen Rechtsextremismus in Kommunen. Die Veranstaltung richtet sich an Kommunalpolitiker*innen, Mitarbeiter*innen der kommunalen Verwaltungen und Aktive aus der Zivilgesellschaft.

Gemeinsam wollen wir den Fragen nachgehen, wie vor Ort Prävention gestaltet werden kann, welche Strategien Politik und Verwaltungen im Umgang mit rechter Gewalt und Bedrohungen nutzen können und wie sich eine aktive Zivilgesellschaft gegen Rechtsextremismus und für ein demokratisches Miteinander positionieren kann.

Neben einem einführenden Vortrag zur aktuellen Situation des Rechtsextremismus im Landkreis Göttingen und Südniedersachsen werden Workshops zu den unterschiedlichen Themenschwerpunkten angeboten.

Um allen Interessierten eine Teilnahme zu ermöglichen, findet die Veranstaltung an zwei unterschiedlichen Terminen und Orten im Landkreis statt.

Datum und Ort

Montag, 30.05.2022 von 16.30 – 19.30 Uhr in Herzberg

Mittwoch, 08.06.2022 von 16.30 – 19.30 Uhr in Hann. Münden

Die Teilnahme an der Fachveranstaltung ist kostenfrei und nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Bitte tragen Sie sich für einen Veranstaltungsort und für einen der drei Workshops ein. Die Anmeldung ist bis zum 18. Mai 2022 möglich. Den genauen Veranstaltungsort teilen wir Ihnen mit der Teilnahmebestätigung mit.

Die genaueren Beschreibungen des Eingangsvortrages und der Workshops können Sie im Bereich unter der Anmeldung einsehen.

Veranstaltungsort

Die Informations- und Fachveranstaltung zum Thema Handlungsstrategien gegen Rechtsextremismus in Kommunen findet in Herzberg (30.05.2022) und in Hann. Münden (08.06.2022) statt. Bitte wählen Sie den für Sie passenden Veranstaltungsort aus.

Fotoaufnahmen

Der Aufnahme, Speicherung und Veröffentlichung von Fotografien (im Rahmen von Presseartikeln und Printveröffentlichungen) stimme ich zu.

Datenschutz

Ihre in diesem Anmeldeformular angegebenen Daten werden gemäß der oben verlinkten Datenschutzerklärung durch die an der Veranstaltung beteiligten Institutionen (Bildungsgenossenschaft Südniedersachsen eG und Landkreis Göttingen) verarbeitet. Die Einwilligung ist freiwillig und kann jederzeit widerrufen werden.

Ausschlussklausel

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Vortrag und Workshops der Fachveranstaltung

Eingangsvortrag: Rechtsextremismus im Ort – (K)ein Problem für Zivilgesellschaft und Kommunen?
(Carsten SeydlowskyMobile Beratung Niedersachsen gegen Rechtsextremismus für Demokratie – Regionalbüro Süd)

Im Verein, auf der Straße, im Rat: extrem rechte Einstellungen finden sich überall. Der Vortrag ordnet das Phänomen Rechtsextremismus ein und bietet einen Überblick über die extreme Rechte in Südniedersachsen und dem Landkreis Göttingen. Nicht zuletzt wirft der Vortrag einen Blick auf Handlungsmöglichkeiten vor Ort.

Workshop 1: Rechtsextremismusprävention als kommunaler Standortfaktor
(Achim Bröhenhorst – Landes-Demokratiezentrum Niedersachsen)

Die Auseinandersetzung mit rechtsextremen Erscheinungsformen wird von Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft häufig als mehr oder weniger notwendiges und anstrengendes Übel gesehen. Eine proaktive Bearbeitung der Herausforderung kann sich allerdings auch positiv auf das gesellschaftliche Zusammenleben auswirken. In dem Workshop werden sich u.a. anhand von Beispielen mögliche Gelingens- und Hindernisfaktoren angesehen und diskutiert.

Workshop 2: Rechte Gewalt und Bedrohungen von Politik und Verwaltung
(Arthur Huhn – Betroffenenberatung Süd-Niedersachsen – Beratung für Betroffene von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Südniedersachsen)

Rechte Bedrohungen und Angriffe gegen Mandatsträger*innen und Verwaltungsmitarbeitende sind kein neues Phänomen. Das Gewaltpotenzial der extremen Rechten wurde uns mit dem Mord an Kassels Regierungspräsidenten, Walter Lübcke, im Jahr 2019 in erschreckender Weise verdeutlicht. Jedoch hat sich die Bedrohungslage im Wahljahr 2021 und durch die anhaltende Covid-19 Pandemie noch einmal verschärft. Der Workshop bietet den Teilnehmenden einen Raum für den Austausch von Erfahrungen. Außerdem werden persönliche und strukturelle Schutzmaßnahmen, die Betroffene und ihr Umfeld treffen können, vorgestellt und diskutiert.

Workshop 3: Eine aktive Zivilgesellschaft gegen rechte Aktivitäten
(Enrico Glaser und Jan Riebe – Amadeu Antonio Stiftung – Fachstelle Gender, GMF und Rechtsextremismus )

Eine demokratisch engagierte Zivilgesellschaft und eine unterstützende Kommune sind wesentliche Säulen lokaler Rechtsextremismusprävention und –bekämpfung. Doch wie kann das gelingen, welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden? Welche Perspektiven sind sinnvoll und was kann helfen? Wir werden über Grundlagen für eine erfolgreiche Aktivierung von demokratischer Zivilgesellschaft sprechen und über die Rolle der kommunalen Politik und Verwaltung. Mit den Teilnehmenden diskutieren wir über die Situation im Sozialraum und Möglichkeiten vor Ort sowie über gemachte Erfahrungen, hinderliche und förderliche Faktoren. Der Workshop versteht sich als Auftakt einer Strategie(fort-)entwicklung vor Ort. Die Workshopleitenden stehen im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch über den Workshop hinaus bereit, kommunale Maßnahmen gegen Rechtsextremismus und für eine demokratische Zivilgesellschaft beratend zu begleiten.

Informationen zu Covid19 / Coronavirus

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Ratsuchende,

ab sofort können Sie für eine Beratung in unsere Geschäftsstelle kommen, wenn Sie ein aktuelles negatives Testergebnis vorweisen können. Alle Ratsuchenden (einschließlich geimpften und genesenden Personen) benötigen aufgrund der beständig steigenden COVID-Zahlen einen Nachweis, um unsere Geschäftsstelle zu betreten.

Bitte machen Sie vor Beratungen einen Corona-Test und bringen Sie einen Testnachweis mit. Einen Beratungstermin können Sie mit uns am Telefon oder per Mail vereinbaren. Wenn Sie persönlich zu uns kommen, tragen Sie eine medizinische Maske und beachten die Abstands- und Hygieneregeln. Vielen Dank!

Nachstehende Nachweise sind gültig:

  • PoC-Antigen-Schnelltest maximal 24 Stunden gültig
  • Selbsttest unter Aufsicht maximal 24 Stunden gültig
  • PCR-Test maximal 48 Stunden gültig

Ausgenommen von der Testpflicht sind geboosterte Personen, die einen Nachweis vorlegen können.

Auch Beratungen am Telefon oder per Videochat sind möglich!